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Projektfindung:

Im April haben wir im Morgenkreis ein neues Frühlingslied eingeführt.

Viele verschiedene Tiere haben wir dabei aus dem Winterschlaf, der Winterruhe und der Winterstarre geholt. Zu Beginn haben wir uns die Tiere auf Bildern angeschaut und zusammen überlegt, welche Besonderheiten sie haben und was die Tiere im Winter machen. Mit dem Lied. „Wenn die Frühlingssonne lacht“ haben wir die einzelnen Tiere aufgeweckt.

Nachdem alle Tiere aufgeweckt wurden, ging es an die Abstimmung. Die Kinder durften selbst entscheiden, über welches Tier sie noch mehr erfahren möchten, welches Tier sie besonders spannend finden und dann ihren Muggelstein auf das entsprechende Bild legen. Somit haben wir die Partizipation gefördert. Es war eine sehrt interessante Abstimmung. 3 Runden haben wir benötigt, bis letztendlich der MARIENKÄFER gewonnen hat. Wir sind gespannt, was wir alles über den Marienkäfer erfahren und lernen.

Der Marienkäfer- Die Entstehung

Wie entsteht eigentlich so ein Marienkäfer?

Mit dieser Frage haben wir uns etwas länger beschäftigt.

Auf den Boden haben wir kleine Kärtchen mit verschiedenen Lebensphasen des Marienkäfers verteilt, die dann in die richtige Reihenfolge gelegt werden konnten.

Wir haben besprochen, was auf den einzelnen Bildern zu sehen ist.

Bild 1: 2 Marienkäfer die aufeinander geklettert sind

Bild 2: Ein Marienkäfer der gelbe Eier auf ein Blatt gelegt hat

Bild 3 und 4: aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich verpuppen

Bild 5: aus den puppen schlüpfen Käfer

Bild 6: der junge Marienkäfer ist noch orange

Bild 7: der Marienkäfer mit der Nahrung (Blattläuse) und im Flug (man kann die Deck.- und Hinterlaibflügel gut sehen)

Unser Wissen

Wir wissen nun, dass der Marienkäfer 400 Eier in seinem Leben ablegt und das er nur ca. 1 Jahr alt wird. Außerdem lernen wir dass ein Marienkäfer am Tag ca. 100-150 Blattläuse frisst und dass er sogar während der 3 wöchigen Verpuppung ca. 400-600 Blattläuse zu sich nimmt.

Aber noch viel mehr Wissen haben wir mittlerweile über den Marienkäfer.

Der Körperbau eines Marienkäfers ist halbkugekförmig. Auf seinen roten oder orangenen Deckflügeln kann man dunkle bis schwarze Punkte erkennen. Wenn man einen schwarzen Marienkäfer sieht, dann ist dieser selten, das kommt davon wenn er ganz viele kleine schwarze Punkte hat, wie Sommer-sprossen, dann denkt man er wäre schwarz. Unter den meist roten Flügeln verbergen sich die Hinterlaibflügel. Die sind durchsichtig und sieht man nur im Flug. Wie alle Käfer hat auch der Marienkäfer 6 Beine. 2 Fühler sitzen am Kopf. Marienkäfer unterhalten sich nicht. Gegenüber ihren Fressfeinden senden sie aber wichtige Signale aus. Die rote Farbe ihrer Deckflügel bedeutet für andere Tiere: „Friss mich nicht, ich bin giftig“.

Bei Gefahr stellt sich der Marienkäfer tot, indem er sich auf den Rücken legt. Zusätzlich sondert er indem Fall eine stinkende gelbliche Flüssigkeit aus.

In Wäldern, auf Wiesen und in Gärten oder im Park fühlen sich Marienkäfer am wohlsten.

Sie Paaren sich im Frühling nach der Winterruhe.

Bis zu 85 Flügelschläge schafft ein Marienkäfer in der Sekunde. Über weitere Entfernungen lassen sie sich vom Wind tragen.

Da Marienkäfer Blattläuse und Schädlinge fressen, sind sie besonders nützlich.

Öffentlichkeitsarbeit

Um an die Informationen zu kommen, habt ihr von zu Hause alles mitgebracht was ihr von und über den Marienkäfer finden konntet. Ebenso haben wir von der Bücherei in Elfershausen Bücher abholen können, da wir wegen Corona nicht in die Bücherei durften.

Auch ein Marienkäfer-Puzzle (Entstehung) wurde neu angeschafft.

Kreativität und Bewegung

Den Marienkäfer kann man auch Sonnenkäfer nennen, kurzer Hand haben wir mit euch das Lied/ Kreisspiel: „Der Sonnenkäfer Papa“, gelernt. Bei diesem Spiel singen, klatschen, und tanzen wir und steigen sogar über eine Bank.

Auch beim Fingerspiel „Komm Marienkäfer“, hattet ihr viel Spaß, ebenso Basteln von Marienkäfern

Leider mussten wir dann in die Notbetreuung gehen und konnten erst nach den Pfingstferien wieder mit unserem Projekt weiter machen.

Beobachtung- von der Larve zum Marienkäfer

Nach den Pfingstferien durften dann zum Glück alle Kinder wieder in den Kindergarten kommen und wir konnten mit unserem Marienkäferprojekt weiter machen. Das schöne war auch, dass in den Ferien endlich die Larven geliefert worden sind.

Die Larven befinden sich mit der Nahrung (Blattläuse) in einem glasähnlichen Behälter, so konntet ihr die Entwicklung täglich mitverfolgen.

Da die Larven sehr klein sind haben wir euch ein Larvenmodell zum Anschauen besorgt.

Nach ein paar Tagen haben die Kinder bemerkt, dass sich unsere Larven verpuppt haben.

Auch von der Puppe haben wir ein Modell zum Ansehen.

Nach 6-8 Tagen sind aus unseren Puppen endlich Marienkäfer geschlüpft.

Zu unserer Verwunderung war der Marienkäfer fast durchsichtig und hatte noch keine Punkte.

Am nächsten Tag aber hatte er dann schon Farbe und auch Punkte.

In den darauffolgenden Tagen sind dann alle unsere Käfer geschlüpft,

deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen.

Schreiner,Maler, Zimmerer

Die Kinder sind auf die Idee gekommen, ein Haus zu bauen, in das wir die Marienkäfer frei lassen können. Das Holz wurde aus Holz gebaut, sie durften messen, sägen und schleifen

Damit das Haus auch wie ein Marienkäferhaus aussieht wurde es angemalt.

Dann durfen die Marienkäfer FREI losfliegen

Dann war es endlich soweit, zuerst habt ihr die Blattläuse in das Haus getan, damit die Marienkäfer zu fressen haben. Im Anschluss wurden die Marienkäfer hinein gesetzt.

Jetzt leben die Marienkäfer in ihrem Haus.

Nach ein paar Stunden konnten wir beobachten, wie zwei Stück herausgeklettert und davongeflogen sind. Vielleicht kommt ja der ein oder andere wieder zurück in den Garten und gründet eine Marienkäferfamilie.

Rückblick

Die Marienkäfer

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